Neue Website und Arbeitsgruppe Ethik gestartet

Erweiterter Webauftritt des Verbundprojektes geht online – Start der Arbeitsgruppe „Ethik, KI & Menschen mit Behinderung“

Logo Projekt KI:ASSIST

Im Projekt KI.ASSIST wird in sogenannten Lern- und Experimentierräumen erstmals systematisch untersucht, wie Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt vom Einsatz KI-basierter Assistenzsysteme profitieren können. Die neu gestaltete barrierearme Website informiert ab sofort alle am Projekt Interessierten umfassend und aktuell. Darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe „Ethik, KI & Menschen mit Behinderung” ihre Arbeit aufgenommen.

Mit zeitgemäßem Design und einer großen Nutzerfreundlichkeit ist die Online-Präsenz des Verbundprojekts KI.ASSIST neu gestartet. Besucherinnen und Besucher finden auf der barrierearmen Website www.ki-assist.de nun detaillierte und aktuelle Informationen rund um das vom BMAS geförderte Forschungsprojekt. Im Bereich „Meine Story“ kommen Menschen mit Behinderung, Ausbilder und Fachkräfte in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation zu Wort und teilen ihre Erfahrungen mit Assistenzsystemen.

Die Website gibt laufend Einblicke in die sich entwickelnden Lern- und Experimentierräume und informiert über neue Erkenntnisse im Forschungsprojekt. Zudem soll der neu gestaltete Onlineauftritt für verschiedene Zielgruppen Informationen zu möglichen KI-basierten Assistenztechnologien bereitstellen. Damit wird die Entwicklung, Einführung und der Einsatz Künstlicher Intelligenz für Menschen mit Behinderung unterstützt. Ein interner Bereich bietet zudem allen am Projekt beteiligten Akteuren Möglichkeiten der digitalen Vernetzung.

Die Webseite stellt ein zentrales Element einer umfassenderen Dialogplattform dar, für die der BV BFW die Federführung innehat. Mit Informations-, Dialog- und Partizipationsformaten sollen ganz unterschiedliche Gruppen erreicht werden: von Menschen mit Behinderung, über Experten aus Wissenschaft und Praxis bis hin zur breiteren Öffentlichkeit.

„Im Vordergrund steht bei der Dialogplattform der Austausch um die Potenziale von Künstlicher Intelligenz für die Gestaltung einer inklusiven Arbeitswelt. Wichtig ist uns der kontinuierliche Ergebnistransfer in Politik, KI- und Teilhabe-Forschung und die Praxis der beruflichen Rehabilitation“, erläutert Barbara Lippa, Projektreferentin beim BV BFW und Verantwortliche für das Cluster Dialogplattform.

Arbeitsgruppe „Ethik, KI & Menschen mit Behinderung“ gestartet

Im Rahmen des Projekts KI.ASSIST werden auch ethische Fragestellungen u. a. zu Chancen, Risiken und Grenzen von Künstlicher Intelligenz für Menschen mit Behinderung untersucht. Die vom DFKI Berlin geleitete Arbeitsgruppe „Ethik, KI & Menschen mit Behinderung“ bündelt das Wissen von Akteuren aus den Bereichen der Inklusion bzw. Beruflichen Rehabilitation, der Ethik und der Künstlichen Intelligenz. Hier arbeitet das DFKI mit dem Projektpartner BAG WfbM zusammen.

Ausgehend von praktischen Erfahrungen in den Lern- und Experimentierräumen werden konkrete Empfehlungen zu den Themen digitale Ethik und digitale Verantwortung entwickelt. Dabei soll u. a. der aktuelle Diskurs um die Perspektive von Menschen mit Behinderung erweitert werden. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe wird das Projekt begleiten und beraten. Im Ergebnis soll ein White Paper entstehen, das über ethische Fragestellungen, Chancen und Risiken sowie Leitlinien für KI für Menschen mit Behinderung aufklärt.

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