Initiativen & Kampagnen

Chefsache Inklusion

Neue Wege und Konzepte zur Fachkräftesicherung

 

Mit dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten Expertenforum "Chefsache Inklusion" hat der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke am 20. November 2014 in Berlin den Grundstein für ein eigenes Netzwerkformat gelegt.

 

Bis Anfang 2017 brachte die Veranstaltungsreihe Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Politik und der Rehabilitationsträger in sechs Regionen zusammen. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden die Chancen von Inklusion für die Wirtschaft und den Beitrag der 28 Berufsförderungswerke zur Fachkräftesicherung.

 

Chefsache Inklusion - die Fortsetzung

 

Am 30. September 2019 startete die zweite Runde des Netzwerk-Treffens bei AUDI in Ingolstadt. In den kommenden zwei Jahren folgen Veranstaltungen in mehreren Regionen. Wieder lädt das Expertenforum „Chefsache Inklusion“ Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen sowie Experten und Expertinnen ein, um aus der Praxis zu berichten, wie Inklusion gelingen kann und welche Fördermöglichkeiten weiterhelfen können.

Weitere Informationen zur ersten und zweiten Runde von "Chefsache Inklusion" finden Sie unter www.chefsache-inklusion.de.

Zuschauerreihe bei der Veranstaltung Chefsache Inklusion vom 30.09.2019
Redner bei der Veranstaltung Chefsache Inklusion vom 30.09.2019

2. Chance

Den Weg zurück in die Arbeitswelt finden.

Dazu will die Initiative 2. Chance einen Beitrag leisten.

Im Mittelpunkt der Initiative steht ein Informationsservice, der anhand von eingängigen Praxisbeispielen und Erfolgsgeschichten die Wege aufzeigt, auf denen Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung zurück in den Arbeitsalltag finden. Betroffene erhalten Infos, Tipps und Hilfe rund um das Thema Umschulung und berufliche Rehabilitation.

Mehr Infos dazu finden Sie unter www.zweite-chance.info.

RehaFutur

Rehafuture Signet

Entwicklungen gemeinsam gestalten

Berufliche Rehabilitation ist Teil des modernen Sozialstaats. Sie unterstützt Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in ihrem Streben nach dauerhafter Teilhabe in Arbeit und Gesellschaft.

Aufgrund massiver Veränderungen in der Gesellschaft, insbesondere auch in der Arbeitswelt, steht die berufliche Rehabilitation heute vor neuen Herausforderungen. Zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit ist eine umfassende Weiterentwicklung notwendig.

Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) 2007 die Initiative RehaFutur ins Leben gerufen mit dem Ziel, Ideen, Konzepte und Aktivitäten zu bündeln, die eine zukunftsorientierte, innovative berufliche Rehabilitation gewährleisten.

Das Leitmotiv lautet „Entwicklungen gemeinsam gestalten". RehaFutur will damit zu einer inklusiven Gesellschaft beitragen, in der Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen selbstbestimmt nach eigenen Vorstellungen und Wünschen leben können.

Mehr Informationen dazu finden Sie im Internet unter www.rehafutur.de und in den weiterführenden Informationen.

Das Reha-Modell der Berufsförderungswerke

Fortschritt statt Stillstand

2006 legten die deutschen Berufsförderungswerke ein Projekt auf, das speziell auf die Zukunftssicherung der beruflichen Rehabilitation ausgerichtet war. Es verfolgte die Idee eines "Neuen Reha-Modells". Dieses sollte von Anfang an auf Integration ausgerichtet sein, individuelle Reha-Maßnahmen ermöglichen und eine nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden erreichen.

Vier Jahre lang wurde von allen 28 Berufsförderungswerken ein neues innovatives Modell für die berufliche Rehabilitation entwickelt und umgesetzt. Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt von der Universität Hamburg. 2011 endete die Begleitforschung und die Ergebnisse wurden vorgelegt.

Die Umsetzung geht weiter - aus dem "Neuen Reha-Modell" wurde das "Reha-Modell". Für eine individuelle Leistungserbringung werden die Reha-Prozesse in den Berufsförderungswerken umgestaltet und konsequent auf die individuellen Bedürfnisse der Rehabilitanden ausgerichtet. Zentrale Ankerpunkte sind dabei eine Individualisierung der Leistungen und die Verbesserung der Integration.

 


 

Eckpunkte des Reha-Modells sind

  • Integrationsorientierung
  • Individualisierung
  • Steuerung durch Reha- und Integrationsmanagement
  • Organisation individueller Integrationsprozesse
  • Beschäftigungsfähigkeit
  • Handlungs- und Integrationskompetenz
  • Schlüsselkompetenzen
  • Fachkompetenz
  • Gesundheitskompetenz