Das Reha-Modell der Berufsförderungswerke

Fortschritt statt Stillstand

2006 legten die deutschen Berufsförderungswerke ein Projekt auf, das speziell auf die Zukunftssicherung der beruflichen Rehabilitation ausgerichtet war. Es verfolgte die Idee eines "Neuen Reha-Modells". Dieses sollte von Anfang an auf Integration ausgerichtet sein, individuelle Reha-Maßnahmen ermöglichen und eine nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden erreichen.

Vier Jahre lang wurde von allen 28 Berufsförderungswerken ein neues innovatives Modell für die berufliche Rehabilitation entwickelt und umgesetzt. Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt von der Universität Hamburg. 2011 endete die Begleitforschung und die Ergebnisse wurden vorgelegt.

Die Umsetzung geht weiter - aus dem "Neuen Reha-Modell" wurde das "Reha-Modell". Für eine individuelle Leistungserbringung werden die Reha-Prozesse in den Berufsförderungswerken umgestaltet und konsequent auf die individuellen Bedürfnisse der Rehabilitanden ausgerichtet. Zentrale Ankerpunkte sind dabei eine Individualisierung der Leistungen und die Verbesserung der Integration.

Eckpunkte des Reha-Modells sind

  • Integrationsorientierung

  • Individualisierung

  • Steuerung durch Reha- und Integrationsmanagement

  • Organisation individueller Integrationsprozesse

  • Beschäftigungsfähigkeit

  • Handlungs- und Integrationskompetenz

  • Schlüsselkompetenzen

  • Fachkompetenz

  • Gesundheitskompetenz