Ihre Voraussetzungen

Das müssen Sie wissen

Wenn Sie durch eine gesundheitliche Beeinträchtigung ins berufliche Abseits geraten, werden Sie vom Gesetzgeber nicht allein gelassen.

Eine gesundheitliche Beeinträchtigung meint in der Regel z.B. eine körperliche oder psychische Behinderung oder eine arbeitsplatzspezifische Erkrankung wie z.B. eine Allergie, die die Ausübung des bisherigen Berufes nicht mehr ermöglichen.

Wenn Sie Ihren Beruf wegen einer solchen gesundheitlichen Beeinträchtigung nicht mehr ausüben können, dann haben Sie Anspruch auf sogenannte Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben – kurz LTA.

Ob die Voraussetzungen für eine berufliche Rehabilitation aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung vorliegen, wird im Einzelfall entschieden.

Voraussetzung ist eine Beratung bei Ihrem zuständigen Rehabilitationsträger. Für den Bereich der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind das:

  • die Agentur für Arbeit

  • die Deutsche Rentenversicherung

  • die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

  • die Kommunalen Arbeitsgemeinschaften Jobcenter

Die Gemeinsamen Reha-Servicestellen können ebenfalls eine erste Anlaufstelle sein. Hier wird beispielsweise geklärt, welcher Rehabilitationsträger für Sie zuständig ist. Bei Bedarf helfen Ihnen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gemeinsamen Reha-Servicestellen bei der Antragstellung und Weiterleitung an Ihren zuständigen Rehabilitationsträger.

Zudem bietet Ihnen die Initiative 2. Chance Infos, Tipps und Hilfen rund um das Thema berufliche Rehabilitation.

Von Anfang an stehen Ihnen auch die Berufsförderungswerke mit Rat und Tat unterstützend zur Seite. Unter Wir vor Ort finden Sie den Ansprechpartner in Ihrer Nähe.